Aktion „FAIRhandel(n)“ – auf dem Weg zu menschenwürdigen und fairen Produkten
Über unsere Veranstaltungen erweiterte sich der Kreis. Hinzu gekommen sind: der aachener Weltladen e. V., die ESG (Evangelische Studierendengemeinde), FIAN (FoodFirst Information & Action Network), terre des hommes und die Verbraucherzentrale Aachen.Auf unserer Internetseite sammeln wir Informationen über Produktions- und Handelsbedingungen, um mit dazu beizutragen, dass KonsumentInnen, UnternehmerInnen und die Kommune menschenrechtliche und ökologische Kriterien zur Grundlage ihrer Kaufentscheidungen machen.
Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an verschmutztem Trinkwasser, Kinder schleifen Grabsteine und verlieren ihr Augenlicht durch umherfliegende Steinchen, Frauen nähen bis zu 17 Stunden pro Tag und werden bei Krankheit oder Schwangerschaft sofort entlassen, Frauen arbeiten in Blumenplantagen und noch während sie arbeiten, werden Pestizide gespritzt….. Diese Schlagzeilen lassen sich beliebig fortsetzen. Viele Produkte werden unter grausamsten Produktionsbedingungen hergestellt und bei uns günstig, oft zum Schnäppchenpreis angeboten. Aber der reale Preis muss bezahlt werden, wenn nicht vom Endverbraucher, dann von den Kindern, den Frauen oder Männern, die diese Waren produzieren und von der Umwelt.
UnternehmerInnen zu gewinnen, sich mit uns auf den Weg zu machen für die Einhaltung von Menschenrechten und fairen Produktions- und Handelsbedingungen. VerbraucherInnen zu gewinnen, die ihre Kaufentscheidungen von Informationen über die Produktherstellung und die Arbeitsbedingungen abhängig machen und sich für faire und ökologisch produzierte Produkte entscheiden und in den Geschäften genau nach diesen Produkten fragen. PolitikerInnen zu gewinnen, die dafür eintreten, dass bei Kaufentscheidungen durch die Kommune nicht nur der Preis, sondern auch die Einhaltung menschenrechtlicher und ökologischer Kriterien Voraussetzung sind.
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