Faire Beschaffung in Kommune, Kirchen und Universitäten

© CCK / cleanclothes.at

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Fairer Handel ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit und zugleich Förderung des Gemeinwesens vor Ort. Kreise, Städte und Gemeinden können die Ziele des Fairen Handels unterstützen, indem sie zum Beispiel fair gehandelte Produkte einkaufen und auf Güter verzichten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit oder unter Verletzung sozialer Mindeststandards (ILO-Arbeitsnormen) hergestellt werden: www.ilo.org/berlin/lang–de/index.htm.

Als öffentliche Auftraggeber besitzen Kommunen ein enormes wirtschaftliches Potenzial und üben zugleich eine wichtige Vorbildfunktion aus. Immerhin werden hier rund die Hälfte der 350 Mrd. Euro verantwortet, die bundesweit für die öffentliche Beschaffung durch Bund, Länder und Kommunen ausgegeben werden, das sind über 4.200 Euro pro Bürger und Jahr. Durch ein Engagement in puncto Faires Beschaffungswesen können Kommunen einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung leisten und zugleich ihr entwicklungspolitisches Profil und damit ihr internationales Image – auch für wirtschaftliche Beziehungen – stärken.

Aber auch die Hochschulen, Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sind bedeutende Einkäufer: Im Dialog mit der RWTH, der FH und hiesigen kirchlichen Einrichtungen werben wir für ein verantwortliches, an sozialen und ökologischen Kriterien orientiertes Wirtschaften.

Zentrum dieser Bemühungen ist u. a. die Umsetzung des Projektes „Zukunft einkaufen“ www.zukunft-einkaufen.de in der Region Aachen.

weed