Faires Beschaffungswesen

© FAIR TRADE & FRIENDS

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Der kommunale Beitrag zur Ausweitung des Fairen Handels

Fairer Handel ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit und zugleich Förderung des Gemeinwesens vor Ort. Kreise, Städte und Gemeinden können die Ziele des Fairen Handels unterstützen, indem sie zum Beispiel fair gehandelte Produkte einkaufen (Überblick unter www.transfair.org/produkte.html) und auf Güter verzichten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit oder unter Verletzung sozialer Mindeststandards (ILO-Arbeitsnormen) hergestellt werden: www.ilo.org/berlin/lang–de/index.htm.

Als öffentliche Auftraggeber besitzen Kommunen ein enormes wirtschaftliches Potenzial und üben zugleich eine wichtige Vorbildfunktion aus. Immerhin werden hier rund die Hälfte der 350 Mrd. Euro verantwortet, die bundesweit für die öffentliche Beschaffung durch Bund, Länder und Kommunen ausgegeben werden, dass sind über 4.200 Euro pro Bürger und Jahr.

Durch ein Engagement in diesem Zukunftsthema können Kommunen einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung leisten und zugleich ihr entwicklungspolitisches Profil und damit ihr internationales Image – auch für wirtschaftliche Beziehungen – stärken. Was erreicht werden kann ist zum Beispiel:

  • Vermeiden von Pflastersteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit für den Marktplatz
  • Vermeiden von ausbeuterischen Löhnen in Orangenplantagen
  • Vermeiden ausbeuterischer Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Berufsbekleidung

Quelle: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt


Projekt „Nachhaltige IT-Beschaffung in NRW“, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW:

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