Start: 10. September 2020
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Ende: 19. September 2020
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Ab 10. September im Netz und am 19. September in teilnehmenden Shops

Vom 10. bis 19. September findet zum zweiten Mal in Aachen eine Fairtrade-Messe statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr mit rund 1.000 Besuchern in der Aula Carolina setzen die Veranstalter im Corona-Jahr auf eine Mischung aus virtueller Messe und realem Aktionstag vor Ort. Ziel der Verbrauchermesse ist es, das vielfältige Angebot fairer Produkte in der Stadt bekannter zu machen, ein nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern und Aachen als Einkaufsstadt zu profilieren.

Sechszehn Einzelhändler machen mit, vom Fairhandelsfachgeschäft über Bekleidungsgeschäfte bis zum Schmucksalon. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass das Geschäft mindestens ein Produkt führt, das ein Gütesiegel für soziale Herstellungsbedingungen trägt. Auf der Messe-Website stellen sich die Geschäfte den virtuellen Besuchern vor und werben mit speziellen Preisaktionen, die Kundinnen und Kunden am 19. September zu einem Einkauf direkt ins Geschäft locken sollen. Freigeschaltet wird die Messeseite am 10. September, gleichzeitig startet ein Gewinnspiel mit Einkaufsgutscheinen im Gesamtwert von 1.000 Euro. Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt über Beiträge der Aussteller sowie einen Zuschuss durch das Umweltamt. Das Organisations-Team arbeitet ehrenamtlich.

Die Initiative zur Messe kommt von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt. Diesen Titel trägt Aachen seit 2011 und ist Verpflichtung, den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. In der Steuerungsgruppe sind der MAC (Märkte- und Aktionskreis City), das Eine-Welt-Forum, Misereor, das Bündnis Fairhandeln, die Stadt Aachen, der Weltladen Aachen, DEHOGA (Verband der Hotel- und Gastronomiebetriebe), Weltweit am Dom sowie die Interessengemeinschaft der Geschäftsleute in der Altstadt vertreten. Das Bündnis Fairhandeln bietet seit einigen Jahren einen Fairen Einkaufsratgeber an.

Neben der Fairtrade-Stadt Aachen setzen sich in Aachen auch zahlreiche Bildungseinrichtungen für den Fairen Handel ein. Das Inda-Gymnasium, Einhard Gymnasium und Anne-Frank-Gymnasium engagieren sich als Fairtrade-Schulen, die katholische Hochschule als Fairtrade-University und der Katholische Kindergarten Herz Jesu als erste Faire Kita in Aachen. Zu allen Einrichtungen gibt es auf der Messe-Website ein kurzes Porträt.

 

 

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